Allegorie der Eucharistie,
Bild von Alexander Coosemans (1627-1689),
Öl auf Leinwand,
Gemalt im Jahr 1654
© Musée de Tessé, Le Mans, Frankreich

Allegorie der Eucharistie,
Bild von Alexander Coosemans (1627-1689),
Öl auf Leinwand,
Gemalt im Jahr 1654
© Musée de Tessé, Le Mans, Frankreich

Evangelium vom 1. Mai 2020

Mein Fleisch ist echte Nahrung und mein Blut ist echter Trank

Johannes 6:52-59

Da stritten die Juden untereinander und sagten: "Wie kann dieser Mensch uns sein Fleisch zu essen geben?" Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, habt ihr kein Leben in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken; denn mein Fleisch ist die wahre Speise und mein Blut ist der wahre Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und ich durch den Vater lebe, so werden auch die, die mich essen, durch mich leben."

Betrachtung des Gemäldes

Dieses recht charmante Gemälde der Allegorie der Eucharistie zeigt eine Gegenüberstellung der folgenden Elemente:

  • Die Trauben bringen natürlich den Wein hervor, der sich auf Christus und sein Blut bezieht.
  • die Weizenhalme verweisen auf seinen Leib und das eucharistische Brot
  • die beiden Füllhörner, die den Kelch aus dem 17. Jahrhundert flankieren, symbolisieren die Großzügigkeit der Schöpfung
  • der Granatapfel symbolisiert ewiges Leben und göttlichen Wohlstand
  • die Pfirsiche stehen für Tugend und Ehre
  • die Birnenhälften sind ein Symbol für den ehelichen Glauben
  • die einzelne Rose mit ihren vielen Blütenblättern steht für die Wunden Christi

Ein sanftes Licht geht von der Heiligen Hostie aus, die mit einer geprägten Darstellung der Kreuzigung versehen ist.

Unsere heutige Evangeliumslesung beginnt mitDa stritten die Juden untereinander und sagten: "Wie kann dieser Mensch uns sein Fleisch zu essen geben??"Die streitenden Menschen zeigen, dass unser Verstand Gott nicht immer verstehen kann, aber unser Herz schon. In seinen Antworten fordert Jesus uns auf, vom Verstand zum Herzen zu gehen. Er sagt uns nicht, dass wir einfach nur seine Lehren annehmen sollen, sondern er lädt uns ein, ganz in sein Leben und das seines Vaters hineingezogen zu werden. Er lädt uns ein, ganz von Gott eingenommen zu sein. Er lädt uns ein, unsere Vorbehalte und unser Zögern loszulassen und ihm voll und ganz zu vertrauen... durch die Eucharistie...

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